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TEXTE ZUR KOMPOSITION
1. Overture
Europa in seinen dunkelsten
Zeiten: Der Beginn der Ouverture symbolisiert die Trauer und Melancholie
eines Schlachtfelds, nachdem Kriege die Beziehungen der Länder zueinander
mit Hass verbitterte. Doch aus seinen schrecklichsten Episoden heraus wird
Europa plötzlich menschlich. Länder schließen Frieden, Nationen reichen sich
die Hand – dieses Versöhnungsthema leitet über in die sich mächtig,
euphorisch aufbauende und Tonarten modulierende Europa-Hymne, die
schließlich am Ende des Stückes in ihrer ganzen orchestralen Fülle erklingt.
2. Hispania
In diesem Stück werden
Impressionen Hispaniens und seines Volkes musikalisch umgesetzt. Ein Land,
geprägt durch jahrhundertelange arabische Vorherrschaft mit einem sich
anschließenden Aufstieg zur Weltmacht. Das romantische Hauptthema vertont
Aspekte des Lebens - Verlust, unerreichte Liebe, Leid, Ungerechtigkeit.
Violinen führen espressivo die Melodie, in der auch der Einfluss (in Form
von musikalischen Skalen) der Mauren zu hören ist. Die Flamenco-Elemente,
leidenschaftlich und temperamentvoll werden im Mittelteil mit Trompete,
Gitarre und Chor als führende Stimmen eindrucksvoll verarbeitet.
3. Zwischenthema I
Auf der Hymne basierend
4. Fatih Sultan Mehmet
Europa – Orient und
Okzident zugleich. Auch in Europas Geschichte war nicht immer klar, wo man
die Grenze beider Welten zieht. So behandelt dieses Stück die Gründung des
Osmanischen Reichs, angeführt von Fatith Sultan Mehmet, welcher die Idee
eines vereinigten Landes hatte, indem alle Religionen die gleichen Rechte
hatten und Kultur als ein wichtiger Bestanteil der Gesellschaft behandelt
wurde.
Das Volk, dargestellt durch den Chor und der Einzelne huldigen ihrem Sultan
in orientalischem Gesang, begleitet vom symphonischen Orchester, geschrieben
in einer Tonart jenseits von Dur und Moll, Skalen auf denen |
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orientalische Musik basiert
und die zahlreiche Percussion, wie Basstrommel, Zimbeln,
Schellenkranz benutzt.
5. Impressions of Russia
Melodramatisch
beschreibt die Musik zu Beginn die Unterdrückung des Volkes, mit
Erinnerungen an Zarenherrschaft, Kommunismus, kalten Krieg. Die unendliche
Weite des Landes mit seiner klimatischen Kälte, seinen endlosen Wüsten,
findet ihren Ausdruck im 2. Teil mit den speziell eingesetzten Harfen und
den tiefen Tremoli der Kontrabässe, zu den hohen Flöten und der
Soloklarinette.
Angelehnt an die russische Volksmusik, ist der folgende Chorsatz Ausdruck
der Schwermut der Menschen und des gleichzeitigen Triebes nach Fortschritt.6.
Zwischenthema II
Auf der Hymne basierend
7. Hymn
to the North
Eine musikalische
Reise durch die nordischen Landschaften Europas.Die thematisch eingesetzten
irischen Bodhran-Trommeln mit Holzbläsern und Dudelsack, werden mit ihrer in
Teilen melancholisch, musikalischen Umsetzung zum Sinnbild für eine
weitgehend unberührte Natur,
deren Schönheit sich aber auch in prachtvollen Schlössern und Gärten des
Nordens widerspiegelt.
8. Europa
Libretto:
Oh, Sterne der
Länder von Europa, Schätze von Kultur und Menschenrecht.
Oh, Geist in Freiheit und für den Frieden,
Freundschaft der Völker aller Staaten Europas, geprägt von der Zeit. In
Kriegen durch Mächte und Kultur. Europa!!
9.
Auftakt Roman Empire
Ouvertüre und
Einführung zu "The Roman Empire"
10. The
Roman Empire
Das römische
Imperium, Sinnbild für Macht, Größe, Stärke - mit dem prachtvollen Rom,
seiner Kultur und dem alltäglichen Leben.
Die schmetternden Hörner und Posaunen signalisieren Alarm; Panik macht sich
breit. Angriff der Tartaren auf das römische Reich, riesige Armeen von
heroischen Kriegern rücken aus. Häuser brennen, die Schlacht beginnt.
Umgesetzt durch dramatische Läufe und martialisch klingende Bläser in
kontrastreichen Phrasen. Schwerterschlag der Percussion – der letzte Soldat
fällt. Starke Gefühle: Trauer über die Gefallenen, Stolz und Freude über den
Sieg Roms. Es folgen Siegesparaden ins Zentrum Roms, Cäsar, der gewinnende
Imperator zieht ein. Blechbläser spielen auf, die die Stärke und den Stolz
Roms ausdrücken. Das römische Reich war auch eine Vision dafür, ein großes
Gebiet für den Frieden zu sichern.
11. Traum von
Frieden und Freiheit
Libretto:
Du Welt versinkst in dem Grau des Krieges Dunst.
Träume
von Freiheit und Bündnis der Völker so hört ich euch singen von Glück und
dem Reichtum. Doch Feindschaft und Missgunst liegt in der Luft, morden im
Auftrag der Ehre, doch reicht eurem Feind stolz die Hand denn: Gleichheit
der Menschen und Freundschaft der Staaten, so hört ich euch singen von
Brüderlichkeit also kämpft für die Werte vereint euch noch heute Völker
Europas!
12. The French
Revolution
Nebel bedeckt die triste, kahle und unfruchtbare Landschaft der Felder
Frankreichs.
Hunger breitet sich aus unter den Menschen des dritten Standes wie eine
Pest. Das „Dürrethema“ am Anfang der Suite erklingt und mündet im Thema der
Monarchen, welche ihren luxuriösen Lebensstandard nicht einschränken wollen,
typisch instrumentiert durch das Cembalo und den Holzbläsern wie die Oboe,
wird dieses oberflächige Thema in der Komposition im unmittelbaren Dialog
zum „Bauern-Thema“ gesetzt, welches die emotional betrachtete Situation der
Bauern darstellt. Aus Ihrer Not heraus gewinnen sie Stärke um gegen die
sozialen Geschaffenheiten und der Ausbeute der Monarchen anzukämpfen, doch
immer wieder scheitern sie symbolisch am Ende des Themas. Ruhe und Zorn
machen sich in der Gesellschaft breit.
Aus einer Stille heraus beginnt die eigentliche Revolution. Bauern planen
Ihren eisernen Kampf gegen die Unmenschlichkeit der adligen Bevölkerung, die
in ihrem egozentrischen Handeln nur noch sich selbst wahrnehmen kann.
Der historische Ansturm auf die Bastille beginnt! Kanonen attackieren die
dicken Steinmauern, Schüsse fallen. Das Volk ist aufgerührt und die
Revolution ist unumgänglich. Dramatisch entwickelt sich die Komposition bis
zum epischen Höhepunkt. Kämpfen und sterben für die Revolution.
Paris erwacht im morgendlichen Grauen. Der Nebel und die Luft des Kampfes
verschwinden und ein neues Frankreich, ein neues Europa erwacht in Freiheit,
Gleichheit, Brüderlichkeit.
In Gedanken bei den Helden der französischen Bevölkerung erklingt zum
letzten Mal das „Bauerthema“.
13. Friedrich
Lengfeld
Der Erzähler erinnert sich an seinen Freund und Vorgesetzten Friedrich
Lengfeld zurück. Nach einer wahren Geschichte von Hubert Gees
(Überlebender).
14. To The Dead of The Wars
Tränen und
Hoffnung bedeckt von Blut und Hass.
Stärke von Menschen siegte für Frieden der Länder.
Ehre und Trauer den Opfern dunkler Zeit.
Gaben ihr Fleisch und Blut in den Kriegen Europas.
Tränen und Hoffnung bedeckt von Blut und Hass.
Stärke von Menschen siegt in Kriegen,
für Freiheit und Rechte,
für Freiheit und Rechte.
15. The
United Europe (Finale)
Europa. Das ist das Ergebnis aus Jahrhunderten von
Geschichte und Kultur.
Doch eines hat diesem besonderen Kontinent immer gefehlt. Es war der
Frieden und die Vereinigung.
Und Jetzt?
Jetzt
ist Europa, was es immer sein wollte: Ein vereinigtes Europa, Zentrum der
Kulturen und Geschichte der Welt.
So erklingt am Anfang das Versöhnungsthema der Ouverture erneut. Länder
schließen Frieden, Nationen reichen sich die Hand und so entsteht aus der
Stille heraus das neue Friedensthema:
Freiheit, Frieden, Menschenrechte. Gegen Hass und Völkermorde:
„Frieden wollen wir für immer in Europas starken Armen“
Im Finale des
Europa-Konzerts erklingt die Hymne in ihrer großartigen Vollendung, unisono
Orchester und Chor.
Libretto:
Hymne:
Ref. 1)
Sterne der Länder von Europa,
Schätze von Kultur und Menschenrecht.
Ref. 2)
Geist in Freiheit und für den Frieden,
Freundschaft der Völker in Einigkeit.
Reprise von „Traum von Frieden und Freiheit“:
Gleichheit der Menschen und Freundschaft der Staaten so hör ich euch singen
von Brüderlichkeit also: kämpft für die Werte vereint euch noch heute Völker
Europas.
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